Herrenmannschaften

Fußball: FSG I setzt sich gegen Concordia Schönkirchen durch

 

Jan Olaf Muhs setzt sich durch

Gegen die Männer von der Ostsee fuhr unser Verbandsliga-Team einen klaren Heimsieg ein. Einen Tag später unterlag die FSG II dem SV Bönebüttel-Husberg II.

Sonntag, 10.10.2021

Verbandsliga Ost: FSG Saxonia I - TSG Concordia Schönkrichen I 4:2 (2:2)

Auch im achten Saisonspiel blieb das Team von Trainer Ralf Hartmann nach dem 4:2-Heimsieg gegen die TSG Concordia Schönkirchen weiter ungeschlagen. Dabei sah es für die spielerisch gut beginnende Heimelf, die auf Kapitän Jonas Griese, der im Ernteeinsatz war, verzichten musste, zunächst nicht gut aus. Denn die Gäste nutzten nach einem Einwurf auf der linken Angriffsseite die Ungeordnetheit in der FSG-Defensive und gingen durch Melih Cerrah mit 1:0 in Führung (16.). Nur sechs  Minuten später erzielte Emre Kayali nach einem schnellen TSG-Konter das 2:0 (22.). War es das schon oder ging da noch etwas, fragten sich nicht nur die 94 zahlenden Zuschauer im Seestadion.

Die FSG ließ sich auch von diesem Rückstand nicht schocken, sondern lieferte postwendend die richtige Antwort. Erst setzte Torjäger Jan Olaf Muhs einem Ball in der Mitte nach und erzwang so einen Ballverlust der unsicheren TSG-Defensive. Mit dem erkämpften Ball am Fuß ging es dann in Richtung TSG-Tor. Mit Auge und der Routine eines Torjägers ließ sich Jan Olaf diese Chance nicht entgehen und verkürzte eiskalt auf 1:2 (24.). Nur sechs Minuten später nutzte Routinier Bastian Heinrich den Freiraum auf dem rechten Flügel zu einem Flankenlauf und bediente den in der Mitte wartenden Elais Laizer, der zur Freude der vielen FSG-Fans kühlen Kopf im Abschluss bewahrte und zum 2:2-Ausgleich (30.) einschob. Weiter Druck machend wollte die FSG noch mehr. Zunächst traf Christopher Kroll  leider nur den rechten Pfosten (36.) und Jan Olaf Muhs fehlte bei einem Konter das Glück im Abschluss (41.). So ging es mit einem 2:2 in die Kabinen.

Domi Schiffer
Kapitän Dominik Schiffer im direkten Duell.

 

Elias Laizer FSG
Offensivmann Elias Laizer scheiterte in der 8. Minute knapp am Gäste-Schlussmann.

 

Elias Laizer nach seinem Tor zum 2 2
Später traf Elias zum 2:2-Ausgleich vor der Pause.

 

Sebastian Brügmann
Mittelfeldspieler Sebastian Brügmann setzte zum Sprint an.

 

Jan Olaf Muhs gegen zwei
Stürmer Jan Olaf Muhs wusste den Ball zu behaupten und traf doppelt.

 

Treffer zum 4 2
Schlusspunkt: Nicolai Steffens Kopfballtreffer machte den Heimsieg perfekt.

 

Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Johannsen machten die Saxonen sofort wieder Druck und schnürten die Gäste, die in der Offensive kaum noch gefährlich wurden, in deren Hälfte förmlich ein. Erneut war es  Torjäger Jan Olaf Muhs, der in der 51. Minute mit seinem Tor zum 3:2-Führung die FSG-Fans an der Seitenlinie zum Jubeln brachte. Gegen seinen gezielten Flachschuss aus der Distanz in die linke untere Ecke hatte auch der gute TSG-Keeper Finn Oland keine Abwehrchance. Weiter Druck machend erspielte sich die FSG gegen jetzt harmlos spielende Gäste einige Chancen, von denen ein Freistoß von rechts, getreten von Dominik Schiffer, unserem Kapitän am heutigen Tag, mit dem Kopf von Nicolai Steffen ins lange Eck zur 4:2-Führung verlängert wurde (58.). War jetzt der „Drops“ gelutscht? Erinnerungen an Flintbek wurden plötzlich wach. Aber diesmal ließ sich die FSG-Defensive „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ und brachte die Zweitoreführung sicher nach Hause. Bitter für die TSG, eine sichere Führung so schnell aus der Hand zu geben, aber auch gut für die FSG, die sich durch die gute Mannschaftsleistung genügend Selbstvertrauen geholt haben dürfte, um dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter und Meisterschaftsfavoriten Preetzer TSV am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im Seestadion Paroli bieten zu können, damit der Kampf um die Meisterschaft in der Verbandsliga Ost nicht weiter so einseitig verläuft.

Trainer Ralf Hartmann zeigte sich mit der kämpferischen Leistung seines Teams mehr als zufrieden und sah auch gute spielerische Ansätze, die den Erfolg rechtfertigten. Auch Ligamanager Dirk Ruckpaul freute sich genau wie die zahlreichen FSG-Fans, die zufrieden das Seestadion verließen, über die drei Punkte, die uns auf Platz vier in der Tabelle klettern ließen, und schaut nun gelassen auf den kommenden Sonntag, wenn der Verbandsligaspitzenreiter Preetzer TSV zum Spitzenspiel der Ungeschlagenen nach Bornhöved kommt.  

 

Aufstellung:
Matthias Balzer – Tobias Jantzen – Patrick Mester – Anatoli Lefler ab 85. Valdrin Idrizi – Nicolai Steffen – Bastian Heinrich ab 79, Erik Reichelt – Christopher Kroll – Sascha Reichow – Elias Laizer ab 70. Arne Duggen – Jan Olaf Muhs ab 79. Sebastian Brügmann

Schiedsrichter: Steffen Johannsen (TSV Großsolt-Freienwill)

Schiedsrichterassistenten: Moritz Bern (TSV Kropp) und Jannik Beyer (TSV Eintracht Eggebek)

Zuschauer: 94 Zahlende

 

Bericht: Lothar Rath, Fotos: Klaus Jagen

 

Samstag, 09.10.2021

Kreisklasse A: FSG Saxonia II - SV Bönebüttel-Husberg II 1:3 (0:1)

Das Heimspiel, diesmal ausgetragen im Wankendorfer Jahnstadion, haben wir leider mit 1:3, Halbzeit 0:1, verloren. Es war über die gesamte Spielzeit gesehen eine unnötige wie auch unverdiente Niederlage, denn mein Team war in den ersten 30 Minuten klar die bessere Mannschaft und ließ in der Defensive bis auf eine Chance, die wir selbst den Gästen vorlegten, nichts weiter zu. In der Offensive hingegen erspielten wir uns einige gute Möglichkeiten, scheiterten allerdings an dem gut aufgelegten jungen Gästekeeper Erik Kühl oder zeigten uns im Abschluss nicht konsequent genug. Dazu kam dann auch noch Pech, als der nicht immer konsequent pfeifende Unparteiische Folke Lorenz ein Handspiel der Gäste im eigenen Strafraum nicht ahndete, im Gegenzug aber bei einem Zweikampf in unserem Strafraum zwischen Marcel Petitjean und einem Gästespieler, der dabei zu Fall kam, sofort auf Elfmeter entscheid (32.). Danach lief bei uns bis zur Halbzeit nur noch wenig zusammen.

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Engagiert an der Seitenlinie. Trainer Chris Willhöft (2. v. l.)

 

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Florian Bruckschlögl (links) versucht einen Schuss zu blocken.

 

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Lautstarke Beobachter: Die Fan-Kulisse im Wankendorfer Jahn-Stadion.

 

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Über das FSG II-Tor: Keeper Florian Schröder pariert einen Bönebüttler Schuss.

 

Erst nach Wiederanpfiff machten wir wieder Druck, ohne uns allerdings gute Torchancen zu erspielen. Dafür fehlten uns in den entscheidenden Momenten leider die richtige Idee zum finalen Pass oder die Abgeklärtheit im Abschluss. Die Gäste hingegen verteidigten hinten kompakt stehend die knappe 1:0-Führung und kamen bis zur 72. Spielminute selten gefährlich in unsere Hälfte. Doch mit der ersten richtigen Chance in diesem zweiten Durchgang klingelte es gleich und es hieß 0:2 aus Sicht der FSG. Aus keiner Chance ein Tor zu machen, das ist sehr effizient. Kurz danach in der 79. Minute dann das 0:3, als nach einem Freistoß aus zentraler Position ca. 20 Meter vor dem Tor, ausgeführt von Steffen Todt, der Abpraller wieder zu ihm kam und er diesen mit einem Flachschuss links unten zum 0:3 unhaltbar für FSG-Keeper Tobias Schröder versenkte.

Wir versuchten auch nach dem Rückstand alles, aber es fehlte die Abgeklärtheit im Abschluss. Erst in der Nachspielzeit, als Ligaleihgabe Florian Bruckschlögl über rechts kommend einen Pass auf Kai dose in der Mitte spielte, dieser ihn jedoch nicht richtig traf, so dass der hinter ihm freistehende Armando Finke den Ball ohne große Mühe zum 1:3-Ehrentreffer einschieben konnte (90.+1). Leider aber zu spät.

Kopf, hoch, Männer, es geht weiter und wir holen noch die zum Klassenerhalt erforderlichen Punkte, da bin ich mir sicher! Auch wenn heute gegen den Tabellenzweiten mehr möglich gewesen wäre, geht unser Blick nach vorne. Am kommenden Freitagabend erwarten wir zu Hause, diesmal wieder im Schmalensee um 19:30 Uhr den Tabellenvorletzten SG Blau-Rot Holstein 2, der nach dem 5:5-Unentschieden beim TSV Gadeland in acht Spielen erst vier Punkte eingefahren hat. Um uns weiter vom Tabellenende absetzen zu können, müssen zu Hause wieder drei Punkte her. Das wird, auch wenn der aktuelle Tabellenstand offenkundig für uns spricht, keine leichte Aufgabe, denn beide Teams benötigen die Punkte, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Aufstellung:
Tobias Schröder – Marcel Petitjean – Rene Danker – Matze Fink ab 46. Georg Usbek – Nicolas Wittstock – Florian Ehmke ab 75. Armando Finke – Roman Müller – Falko Lebert – Florian Bruckschlögl – Malte Meyer ab 62. Kai Dose – Phil Jaudzim ab 62. Dennis Schröder

n.e.: Jeronimo Frank und Steffen Peterson

Schiedsrichter: Folke Lorenz, TSV Aukrug

 

Bericht: Chris Willhöft, Bilder: Klaus Jagen

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