Herrenmannschaften

Fußball: FSG Saxonia Cup-Sieger nach Elfmeter-Krimi

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Mit viel Willen und einem starken Keeper schlug unser Team im Endspiel den VfR Neumünster im Wankendorfer Jahnstadion.

FSG Saxonia gewinnt Kreispokal Holstein 2021/22

Vor 403 zahlenden Zuschauern übernahm die hochmotivierte FSG sofort nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Otto das Kommando im heimischen Jahnstadion und erspielte sich gleich nach zwei Minuten durch Tim Wedemeyer die erste große Chance, die leider knapp am VfR-Tor vorbei ging. Auch die Gäste aus der Schwalestadt verfehlten nach vier Minuten nur knapp das FSG-Tor. Und wieder nur zwei Minuten später wurde es erstmals lauf im Jahnstadion. Arne Duggen wurde aus der eigenen Hälfte in Höhe der Mittellinie angespielt, sah, dass die VfR-Defensive weit aufgerückt war, und bediente mit einem langen Ball in den freien Raum den in der Spitze lauernden FSG-Torjäger Jan Olaf Muhs, der allein auf VfR-Keeper Sparfeld zulief und diesem keine Abwehrchance ließ. 1:0 für die FSG. Jubel auf den Rängen und auf der FSG-Bank. Anstatt weiter Druck zu machen und nachzulegen, ließ die FSG die Zügel ein wenig schleifen, so dass die Gäste jetzt besser ins Spiel kamen und nach 18 Minuten durch Sabri Nasri (7) mit einem Distanzschuss zum Glück für die FSG nur die Latte trafen. In der 20. Minute wieder mal eine Konterchance der FSG, als sich Jan Olaf Muhs über links durchtankte und auf den in der Mitte lauernden Arne Duggen passte, der leider das VfR-Tor nur knapp verfehlte. Fast im Gegenzug ein schneller Konter der Gäste über die rechte Seite. Sabri Nasri bediente den im Zentrum stehenden Fiete Blunck, der zum 1:1-Ausgleich traf. Jetzt kamen die Lila-Weißen besser ins Spiel und erspielten sich gegen die von Kapitän Jonas Griese und Patrick Mester gut organisierte FSG-Defensive einige erfolgsversprechende Tormöglichkeiten. Doch im FSG-Kasten stand mit Matthias Balzer ein reaktionsschneller Keeper, der vier gute Möglichkeiten (33./38./40./45.) gekonnt parierte. So ging es mit einem glücklichen 1:1 für die FSG in die Kabinen.

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Ende einer Ära: Liga-Manager Dirk Ruckpaul (links) wurde vor Anpfiff mit Präsenten verabschiedet.
Er wird die FSG jedoch weiterhin als Vorsitzender des Fußballfördervereins Bornhöved unterstützen
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Noch ein (historisches) Ende: Nach sechs Jahren an der Seitenlinie war das Pokalfinale auch Ralf "Hacko" Hartmanns letzte Partie als FSG-Coach.

 

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Torjäger Jan Olaf Muhs (rechts) besorgte die FSG-Führung.

 

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Mehrfach verhinderte Keeper Mathias Balzer mit starken Reflexen VfR-Treffer.

Was auch immer in der Kabine passiert sein mag, Fakt ist, dass die FSG nach Wiederanpfiff wie umgewandelt auf den Platz kam und sofort wieder Druck aufbaute. Die erste Chance hatte gleich in der 46. Minute Sascha Reichow und kurz danach ein FSG-Torjubel, doch der Linienrichter hatte die Fahne oben und Schiri Otto entschied auf Abseits. Auch Keeper Balzer stand kurz danach noch einmal im Mittelpunkt, als er eine gute VfR-Chance gekonnt vereitelte (51.). Zum Ende der Partie kamen die Gäste aus Neumünster wieder besser ins Spiel, scheiterten aber entweder an der kompakt stehenden FSG-Defensive oder an dem gut aufgelegten FSG-Keeper Balzer (43./44.). So ging es mit dem 1:1 in die dreißigminütige Verlängerung.

In der 103. Minute dann die große Chance für die FSG, wieder in Führung zu gehen. Erneut tankte sich Jan Olaf Muhs über außen durch und bediente Arne Duggen in der Mitte, der leider verzog. Weitere Möglichkeiten erspielte sich die FSG in der zweiten Hälfte der Verlängerung, als erst Kapitän Jonas Griese (115.) nach einem Freistoß per Kopf das VfR-Tor nur knapp verfehlte, dann Jan Olaf Muhs das Leder mit Auge aus gut 35 Metern über den weit vor seinem Tor stehedenn Keeper Sparfeld schoss, aber leider das leere Tor nur knapp verfehlte (26.). Das wäre vermutlich die Entscheidung gewesen. Danach noch einmal ein gutes Zusammenspiel zwischen Jan Olaf Muhs und Arne Duggen, doch Arne hatte wieder Pech und traf nach dem Konter leider das Tor nicht. Eine Führung wäre aufgrund der guten Chancen zu diesem Zeitpunkt für die FSG nicht unverdient gewesen. Aber jetzt musste das anschließende Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

 

Das Elfmeterschießen:

 

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Gemeinsames Zittern: Die FSG-Bank erwartet den Elfer-Krimi.

 

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Glanztat: Mathias Balzer pariert den Schuss des Neumünsteraners Finn Block.

 

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Rein ins Glück: Nach Patrick Mesters verwandeltem Elfemeter stand die FSG als Pokalsieger fest.

 

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Die Freude kannte keine Grenzen.

 

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Kreispokalsieger 2021/22: FSG Saxonia I (TSV Wankendorf, TSV Quellenhaupt Bornhöved und SV Schmalensee).


Jan Olaf Muhs begann als erster Schütze für die FSG und verwandelte sicher – Hendrik Wehde, VfR, glich aus – Tobias Jantzen legte nach – Dann folgte Finn Block für den VfR, dessen Schuss Keeper Balzer abwehren konnte – Kapitän Jonas Griese baute die Führung aus – Marcel Stoltenberg (VfR) konnte verkürzen dann folgte Arne Duggen, der abgeklärt vom Punkt verwandelte - Dustin Christophersen, VfR, verwandelte sicher, der VfR bleibt dran – jetzt lag es an Patrick Mester als fünfter FSG-Schütze, den Sack zuzumachen. Unter dem Jubel der vielen FSG-Fans im Jahnstadion traf Paddy ganz cool zum 6:4-Endstand. Damit heißt der diesjährige Kreispokalsieger des KFV Holstein: FSG Saxonia! Glückwunsch auch von dieser Stelle zum einem Titelgewinn, der nach den Ergebnissen in den letzten Punktspielen nicht unbedingt zu erwarten war, aber aufgrund des Spielverlaufs auch nicht unverdient ist. Jetzt sind wir alle auf die Auslosung im Landespokal gespannt. Mal sehen, gegen wen es dort geht! Auf alle Fälle hat die Mannschaft mit diesem Erfolg dem scheidenden Trainer Ralf Hartmann und auch dem ausscheidenden Ligamanager Dirk Ruckpaul ein unerwartetes Abschiedsgeschenk gemacht und sich so auch noch einmal für die gute Arbeit der letzten gemeinsamen Jahre bedankt. Vor Ort gab es dann noch zusammen mit den Fans eine kleine Feier und ein oder zwei Bierchen, bevor die Mannschaft dann weiter ins Sportheim nach Bornhöved zog, um dort zusammen mit dem ehemaligen Toptorjäger der FSG, Fabian Markus, dessen Polterabend zu feiern. Viel Spaß, Männer!

FSG Saxonia: Matthias Balzer – Tobias Jantzen – Jonas Griese - Patrick Mester - Nicolai Steffen ab 54. Nicolas Wittstock - Elias Laizer ab 112. Kai Dose - Sascha Reichow – Tim Wedemeyer – Dominik Schiffer - Arne Duggen – Jan Olaf Muhs
Auf der Bank: Daniel Hahne – Andre Bolz – Rasmus Faber - Valdrin Idrizi - Sebastian Brügmann - Verletzt: Bastian Heinrich - Christopher Kroll
VfR Neumünster: Bennet Sparfeld – Christoph Kahlcke – Finn Block – Marcel Stölting ab 61. Marcel Stölting – Sabri Nasri – Mika Hirsch ab 77. Hendrik Wehde – Geart Latifi – Vuk Vukelic ab 61. Ahmad Quräschi ab 101. Mohamed Bouzcoumita – Dustin Christophersen – Fiete Blunk ab 77. Kevin Kulka – AbdelHathat
Schiedsrichter: Thorsten Otto (VfL Schwartbuck)
Schiedsrichterassistenten: Luca Hellriegel (ASV Dersau) und Jannes Kagerah (PSV Union Neumünster)
Zuschauer: 403 Zahlende
Torfolge: 1:0 (6.) Jan Olaf Muhs – 1:1 (21.) Fiete Blunck
Elfmeterschießen:
2:1 Jan Olaf Muhs – 2:2 Hendrik Wehde – 3:2 Tobias Jantzen 4:2 Jonas Griese – 4:3 Marcel Stoltenberg - 5:3 Arne Duggen – 5:4 Dustin Christophersen – 6:4 Patrick Mester

 

Bilder Pokalendspiel 2021/22:

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Bericht: Lothar Rath, Fotos: Klaus Jagen

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