Wikingerschach

Wikingerschach: Seriensieger wurden vom Thron gestoßen

2 Hagen Ironhead Bastling in Aktion

Bei der 4. Auflage unseres Normannenpokals reckte das erstmals teilnehmende Team Kubb-SH die Trophäe in die Abendsonne.

4. Normannenpokal am 27.08.2022

Auf jeden Raubfisch wartet bekanntlich irgendwann ein noch größerer. Und so haben auch die Dauersieger des Wikingerschachturniers um den Normannenpokal bei dessen vierter Auflage ihre Meister gefunden. Nicht „Irgendeine Mannschaft“, sondern eine Kleingruppe von „Kubb-SH“ machte am 27. August im Wettbewerb des SV Schmalensee das Rennen. Und es gab auch einen Sieger der Herzen.

Ein perfekter Tag für's Kubbing

Wikingerschach oder Kubb ist im SV Schmalensee angekommen. Zum vierten Mal legte der Verein auf der Sportanlage an der Tarbeker Straße den Wettbewerb auf – zum ersten Mal mit einer Wikingerschach-Sparte im Vereinsprogramm, was SVS-Chef Henning Pape in der Begrüßung von insgesamt neun Mannschaften unterstrich.

Wie immer hatte der SVS nach dem vorherigen Wettkampf geschaut, was noch besser gemacht werden könnte, und war zu dem Schluss gekommen, dass ein Turniermodus mit zwei Gewinnsätzen innerhalb von maximal 20 Minuten Spielzeit allen Spielerinnen und Spielern und den mitgereisten Fans Kurzweil und gute Laune (aber auch Zeitfenster für den Erwerb von Grillgut, Kuchen und Kaltgetränken) garantieren würde. Wikingerschach-Spartenleiter Hagen Bastling und Turnierchef Olaf Suhr, unterstützt vom 2. Vorsitzenden Christopher Brust, hatten das ebenso gut organisiert wie sie ein perfektes Wetter ohne Regen aber auch mit nicht zu viel Sonnenschein geordert hatten.

Spannende Spiele um die Trophäe

Ein neuer Pokal in Form eines Kubb war beschafft worden – ein lohnenswertes Objekt für alle Starter. Das Team Ironhead um Spartenleiter Hagen Bastling, immerhin schon international erfahren, hatte sich verstärkt und eine zweite Mannschaft aufgeboten. Aus dem Umfeld der Dauersieger Irgendeine Mannschaft, dreimal in Folge an der Tarbeker Straße siegreich, hatten sich die Querschläger und Drei Engel für Günther gebildet.

Das frühere Team Big Mac hatte sich in der Aufstellung leicht verändert und hoffte unter neuem Namen – Das 6-Euro-Ticket – auf mehr Erfolg als in den Vorjahren (eine Rechnung, die irgendwie aufging), und die Vorstandsriege des SVS versteckte sich hinter dem neuen Namen Kubbbolde. Wie immer dabei waren Die Oldies; ganz neu auf der Fußballwiese vertreten waren drei Mitglieder von Kubb-SH, die schon durch einheitliche Spielkleidung andeuteten, möglicherweise über mehr als nur Talent zu verfügen.

1 Olaf Suhr Henning Pape und Hagen Bastling führten Regie
Offzielle Begrüßung: Olaf Suhr, Henning Pape und Hagen Bastling hießen alle Gäste willkommen (v.l.).

 

Ein neuer Pokal wurde vergeben beim Wikingerschachturnier des SVS
Des sportlichen Ringens Ziel: unser 4. Normannenpokal.

10 Irgendeine Mannschaft will den Titel verteidigen
Holger Dardzinski wirft das Holz für die bisherigen Seriensieger Irgendeine Mannschaft.

6 Noch mehr Ironhead
Spartenleiter Hagen Bastling startete mit dem Team Ironhead I, zu dem u. a. Michael Rath (im Wurf) gehörte.

 

Der Modus hielt, was er versprach, und nach schnellen Spielen in einer Fünfer- und einer Vierergruppe standen die Halbfinalbegegnungen fest: Irgendeine Mannschaft sollte Das 6-Euro-Ticket locker vom Rasen fegen; Kubb-SH hatte es mit den Oldies ein wenig schwerer. Im Finale dann waren die Rollen klar verteilt, denn es entsprach der Auftaktpartie des Turniers, und die hatten die Schmalensee-Neulinge von Kubb-SH bereits gegen Irgendeine Mannschaft gewonnen. Auch im Endspiel ließen sie nichts anbrennen. „Ihr habt Euren Meister gefunden“, kommentierte Turnierleiter Olaf Suhr bei der Siegerehrung das Abschneiden der als Titelverteidiger in den Wettbewerb Gestarteten.

Die Sieger zum Wettkampf

So ganz war das Turnier an der Tarbeker Straße nicht die Kragenweite der Kubb-SH-Truppe, die in Tangstedt ihr Zentrum hat, gerade davor steht, eingetragener Verein zu werden, und regelmäßig selbst Ausrichter von Wettbewerben bis hin zu Deutschen Meisterschaften ist.

Ein Kern von 15 Spielerinnen und Spielern besucht nationale und internationale Turniere und das mit großem Erfolg. Im deutschen Ranking belegte der Verein, der unter www.kubb-sh.de im Internet zu finden ist, 2019 und 2021 – 2020 sorgte die Corona-Pandemie für eine Zwangspause – jeweils den ersten Platz. „Es gibt weit bessere Mannschaften als unsere, aber wir sammeln die meisten Turnierteilnahmen“, schmunzelte Teamkapitän Matthias Fesser (WM-Dritter) nach dem Triumph an der Tarbeker Straße. Der 4. Normannenpokal des SVS sei sein 85. Kubb-Turnier gewesen, und ein besonderes.

Denn Matthias und Tuula Fesser sowie Günther Kröger waren auf Einladung von SVS-Spartenleiter Hagen Bastling in dem Wissen nach Schmalensee gekommen, eine eher freizeitsportliche Veranstaltung mitzumachen. „Die Szene wächst“, urteilte Günther Kröger zufrieden. Allen drei „Profis“ gefiel die Stimmung beim SVS-Turnier. Und dass Turnierleiter Olaf Suhr und Hagen Bastling am Wettkampfmodus geschraubt hatten, um allen Teilnehmenden kurzweilige Matches zu garantieren, sahen die Tangstedter, von denen einer aus Henstedt-Ulzburg und einer extra aus Büsum (!) angereist war, überhaupt nicht verkniffen. „Das ist ein Freizeitturnier und alle hatten sichtlich Spaß am fröhlichen Wettstreit. Das ist eine super angenehme Stimmung hier und das Turnier tolle Werbung für unseren Sport“, lobten die Sieger.

 

4 Kubbbolde auf Holzer Jagd
Kubbold Heinz Stein (links) konnte mit Ehefrau Angelika und den beiden SVS-Vorsitzenden keinen vorderen Platz belegen.

 

 
8 Das 6 Euro Ticket wird Vierter
 Mario Rehfeldt (im Wurf) schmiss sich mit Frank Mühlenberg (links) und dem gesamten 6-Euro-Ticket ins Halbfinale.

 

 
3 Die Oldies visieren das Halbfinale an
Gerhard Harder (im Wurf) brachte unter Beobachtung seiner Ehefrau Annelene (Mitte) Die Oldies in die Vorschlussrunde.

Sieger der Herzen sind Dauerbrenner

Aber trotz aller Nichtverbissenheit unter den übrigen Mannschaften muss doch festgehalten werden, dass ein Team durch Auftreten und Spielstärke am Ende einen sehr goldig glänzenden Bronzeplatz belegte. „Die Oldies“, bei den früheren Boßelveranstaltungen des SVS noch als „Lila Damen“ und „Die rüstigen Radfahrer“ getrennt am Start, sind beim Wikingerschach als gemischte Truppe dabei. In diesem Jahr mit Jutta und Gerhard Mühlenberg, Annelene und Gerhard Harder sowie Marianne und Hermann Endelmann auf der Spielerliste.

Nach einer starken Vorrunde hielt das Quintett im Halbfinale gegen die späteren Sieger lange Zeit gut mit, überzeugte durch das ganze Turnier durch Treffsicherheit und verdiente sich – auch gegenüber dem weiteren Halbfinalisten Das 6-Euro-Ticket – ganz deutlich den Bronzeplatz, der natürlich ebenso zur Teilnahme an der fünften Turnierauflage 2023 verpflichtet, wie alle anderen.

 

7 Die Oldies
Herausragender Platz 3: Die Oldies holten sich Bronze.

 

11 Kubb SH hat den Vorteil der schnelen Treffer
Erste und letzte Partien des Turniers: Die Duelle von Kubb-SH (in blau) und Irgendeine Mannschaft, mit...

 

14 Faires Abklatschen
...dem besseren Ende für Kubb-SH, denen die Verlierer fair gratulierten.

 

15 Die Sieger Kubb SH Günther Kröger Tuula und Matthias Fesser
Das Siegerteam: Kubb-SH mit Günther Kröger, Tuula und Matthias Fesser.

 

Die Abschlusstabelle beim 4. Normannenpokal

So endete das 4. Wikingerschachturnier des SV Schmalensee um den Normannenpokal: 1. Kubb-SH, 2. Irgendeine Mannschaft, 3. Die Oldies, 4. Das 6-Euro-Ticket, 5. Drei Engel für Günter, 6. Ironhead I, 7. Die Querschläger, 8. Die Kubbbolde, 9. Ironhead II.

Bericht und Bilder: Christian Detlof

 

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